Sie in Ihrer Funktion als Gemeinde-/Verwaltungsorgan oder Beistand sind unsicher über einen Entscheid der Invalidenversicherung und wünschen eine klare medizinische oder versicherungsmedizinische Auskunft oder eine Zweitmeinung?

Ärzte, Anwälte und Sozialpolitiker beteuern, dass viele ehemalige IV-Rentner auf den Sozialämtern gelandet seien – die Invalidenversicherung saniere so ihre Bilanzen auf Kosten der Sozialhilfe. Wie der SonntagsBlick in seiner Ausgabe vom 22.11.2020 aufzeigt, entspricht dies recht oft den Tatsachen. Diese Entwicklung ist unrecht, meinen wir. Im Gegensatz zu den staatlichen IV-Renten belastet die Sozialhilfe das Budget von Städten und Gemeinden. Die finanzielle Situation kleinerer Gemeinden können bereits durch wenige Sozialhilfebezüger stark belastet werden. Sozialhilfe sollte als letzte auffangende Option eingesetzt werden, nicht aber als Ausweichstrategie dienen zur Optimierung der IV-Ausgaben.  

 

Unsere Erfahrungen mit medizinischen Gutachten und Rentenabweisungen

Anhand Ihrer Akten durchleuchten wir das administrative Verfahren, prüfen die medizinischen Beurteilungen genau. Bei nicht plausibler Darstellung des medizinischen Sachverhaltes oder ungenügender Würdigung Ihrer individuellen Situation reagieren wir sofort. Die Invalidenversicherung hat die Hürden für eine Berentung hoch angesetzt. Die einzelnen IV-Stellen sind angehalten zu einer sehr restriktiven Haltung. Dieser latente Druck führt unweigerlich auch zu Fehleinschätzungen, welchen wir unbedingt entgegenhalten wollen. Medizinische Beurteilungen des RAD (Regionaler Ärztlicher Dienst) oder auch hoch zu wertende Gutachten sind nicht perfekte Werke, auch sie basieren auf menschlichen Einschätzungen und fachlichen Erfahrungswerten. Anlass für uns, sehr genau auf die Details zu achten und Lücken zu erkennen. Unser Blick hinter den Entscheid kann dabei helfen, dass der Sachverhalt nochmals geprüft werden muss. Die Chance für eine erfolgreiche Einflussnahme schätzen wir auf 30 bis 50% ein.

 

Wurde in einem Revisionsverfahren eine Rente gekürzt oder aufgehoben?

Solche Entscheidungen sind für den Laien nicht leicht nachzuvollziehen und lösen Existenz-ängste aus. Wir vertreten Ihre Interessen und prüfen die Fakten, die zum Entscheid geführt haben, auf «Herz und Nieren». Nicht nur medizinische Sachverhalte können dazu beigetragen haben, sondern auch Überlegungen zum theoretischen Einkommen und juristische Aspekte. Diese komplexen Komponenten sind unser Fachgebiet. Unser Team von Fachärzten prüft, ob die Meinung des Regionalen Ärztlichen Dienstes oder das Gutachten einer MEDAS das Krankheitsbild und deren Folgen genügend erfasst hat und ob das hinzugezogene Leistungsprofil denn auch den Tatsachen entspricht. Ein Rentenentscheid darf nicht auf einer einseitigen medizinischen Sichtweise basieren.

 

Wünschen Sie eine kompetente und unabhängige medizinische Zweitmeinung für einen Ihrer Einwohner?

Wir haben mit unseren 130 Fachärzten über 500 komplexe medizinische Gutachten erstellt. Dabei waren es vielfach Zweit- und Drittgutachten nach Rückweisung durch eine gerichtliche Instanz. Laufend haben wir dazu gelernt, aber auch das System analysiert. In ehrlicher Betrachtung ist es für eine vom BSV anerkannte Gutachterstelle und deren Gutachtern fast nicht möglich, sämtliche Dokumente, Berichte, Atteste und eine meist langjährige Vorgeschichte in genügender Weise zu berücksichtigen. Das Studium der Dossiers ist ein zeitlich kaum unplanbarer Faktor bei meist chronologisch unsortierter Akten und oft mehr als tausend Dokumenten. Dies bei einer Entschädigungspauschale für Gutachten von zwischen 1'000 und 2'000 Franken pro Fachgutachter. Berücksichtigt man den Aufwand eine Reiseweges, die reine Begutachtung des Patienten sowie das Erstellen des Fachgutachtens plus Mitwirkung bei der Konsensfindung ist dieses Honorar nicht adäquat für eine derart wichtige und anspruchsvolle Arbeit. Deshalb nehmen viele qualifizierte Schweizer Fachärzte keine solchen Aufträge mehr an. Medas reagieren darauf mit der Rekrutierung ausländischer Fachärzte, was auch dem Bundesamt für Sozialversicherungen bekannt ist und toleriert wird.

 

Sie wollen wissen wie wir vorgehen?

Unser Team besteht aus eidg. dipl. Versicherungs- und Sozialversicherungsexperten, Treuhänder und Unternehmensberater sowie juristischen Konsiliarpartnern (teils mit Sozial-versicherungsausweis). Wir haben aus über 130 Fachärzten und Neuropsychologen einen kleinen, exklusiven Kreis von maximal 50 kompetenten und erfahrenen medizinischen Versicherungsgutachtern an uns binden können. Alle unsere Experten sind Inhaber-, Teilhaber oder Partner in einer Praxis oder bekannten Privatklinik. Sie besetzen in Universitäts- oder Kantonsspitälern Kaderfunktionen oder sind mindestens Oberärzte in einer Klinik. Alle sind zudem aktiv tätig und verbindet keine Abhängigkeit zu Versicherungen. Wir schaffen uns im Vorfeld einen kurzen Überblick über Ihre Kranken- oder Unfallgeschichte und wählen den entsprechenden Experten (z.B. bei Orthopädie den Spezialisten für Sprunggelenk, Schulter oder Becken usw.) aus unserem Konsiliar-portefeuille. Wir entschädigen unsere Partner im Honorar nach Stundenaufwand – womit wir nach aussen auch absolute Transparenz und somit keine Angriffsfläche für die Gegenpartei bieten.

 

Sie wollen eine Kooperation oder unser Partner werden?

Wir sind offen für eine spannende Zusammenarbeit mit Ihnen. Bitte kontaktieren Sie unseren Herrn Capol für ein persönliches Gespräch.